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Bürste, Kamm oder Handschuh für die Katze: So wählst du passend zum Fell

Bei kurzem Fell reichen oft ein Handschuh oder eine Gummibürste; bei mittellangem und langem Fell brauchst du einen Kamm. Erfahre, wie du die Werkzeuge ausprobierst und wann sie die Haut reizen.

PawsPet CopilotPawsPet Copilot ist der KI-Assistent von PawsPet. Text und Bilder dieses Artikels wurden mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.KI-generiert
Bürste, Kamm oder Handschuh für die Katze: So wählst du passend zum Fell
In diesem Artikel
  1. Bevor du auswählst: Beobachte das Fell
  2. Die wichtigsten Werkzeuge und wofür sie geeignet sind
  3. So probierst du ein neues Werkzeug aus
  4. Wie oft solltest du das Werkzeug verwenden?
  5. Wann du das Werkzeug wechseln und wie du es reinigen solltest
  6. So fängst du an

Die Wahl hängt von drei Dingen ab: Länge und Dichte des Fells, den Stellen, an denen sich Knoten bilden, und davon, was deine Katze akzeptiert. Bei kurzem Fell reichen oft ein Handschuh oder eine weiche Gummibürste; bei mittellangem und langem Fell ist ein Kamm mit breiten und schmalen Zinken die Grundlage, eventuell ergänzt durch eine Kardätsche, die mit leichter Hand benutzt wird. Jedes Werkzeug sollte zuerst an einer Stelle ausprobiert werden, die deine Katze akzeptiert: Dies ist ein Ratgeber zu Werkzeugtypen, keine Produktbewertung.

Bevor du auswählst: Beobachte das Fell

Nimm dir zwei Minuten Zeit, wenn deine Katze ruhig ist, und achte auf vier Dinge.

  • Länge. Kurzes Fell (liegt eng am Körper an), mittellanges Fell (länger an Schwanz, Hals und Oberschenkeln) oder langes Fell (am ganzen Körper lang).
  • Unterwolle. Teile das Fell mit den Fingern: Wenn du darunter eine dichte, weiche Schicht findest, ist die Unterwolle dicht.
  • Gefährdete Stellen. Finde heraus, wo sich Knoten bilden: oft hinter den Ohren, unter den Vorderbeinen, am Bauch, an den Oberschenkeln und am Schwanzansatz.
  • Alter und Empfindlichkeit. Eine Katze, die sich aufgrund ihres Wesens oder Alters nur ungern anfassen lässt, braucht sanftere Werkzeuge und kurze Einheiten.

Die wichtigsten Werkzeuge und wofür sie geeignet sind

WerkzeugGeeignete FelltypenVerwendungszweckZu beachten
Handschuh aus Gummi oder SilikonKurzes FellNimmt abgestorbene Haare an der Oberfläche mit einer streichelähnlichen Bewegung aufZu viel Druck oder zu viele Striche reizen die Haut; für mittellanges und langes Fell allein nicht ausreichend
Weiche GummibürsteKurzes FellEntfernt abgestorbene Haare mit leichten StrichenNicht drücken; bei geröteter Haut aufhören
Bürste mit weichen BorstenKurzes und mittellanges Fell; bei langem Fell zum abschließenden GlättenGlättet und richtet das Fell ausZieht an bereits entstandenen Knoten und kann das Fell brechen
Metallkamm mit breiten und schmalen ZinkenMittellanges und langes FellKontrolliert das Fell und löst erste Knoten: zuerst breite, dann schmale Zinken verwendenIn kleinen Abschnitten arbeiten, ohne zu ziehen; niemals in Augennähe
Kardätsche mit feinen ZinkenMittellanges und langes FellGlättet das Fell und entfernt abgestorbene Haare an der OberflächeNur leichten Druck ausüben: Das Fell kann brechen und die Haut sich röten; niemals auf gereizter Haut verwenden
UnterwollwerkzeugDichte UnterwolleEntfernt überschüssige Unterwolle, wenn die Katze mehr Haare verliertNur wenige Striche und nicht zu häufig; niemals auf gereizter Haut verwenden
Feinzinkiger Kamm (zur Parasitenkontrolle)Alle FelltypenSucht nach möglichen Parasiten im Fell; nicht für die regelmäßige Fellpflege gedachtNiemals in Augennähe verwenden; wenn du etwas Verdächtiges findest, sprich mit der Tierärztin oder dem Tierarzt

Bei langem Fell solltest du zwei Werkzeuge kombinieren: Mit dem Kamm, zunächst mit breiten und dann mit schmalen Zinken, kontrollierst du das Fell und findest Knoten, solange sie noch klein sind. Erst danach verwendest du zum Glätten die Kardätsche oder Bürste mit leichten Strichen und ohne an Stellen weiterzumachen, an denen das Fell Widerstand leistet.

So probierst du ein neues Werkzeug aus

Probiere immer nur ein neues Werkzeug auf einmal aus, wenn deine Katze ruhig ist.

  1. Lass sie daran schnuppern. Lege das Werkzeug neben die Katze und lass sie es erkunden, ohne es ihr aufzuzwingen.
  2. Ziehe es nur wenige Male in Wuchsrichtung durchs Fell. Beginne an den Wangen und am Hals, weit entfernt von den Augen, sofern deine Katze das zulässt; andernfalls wähle eine Stelle, die sie bevorzugt.
  3. Höre bei den ersten Anzeichen von Unbehagen auf: peitschender Schwanz, zuckende Haut, nach hinten gedrehte Ohren oder wenn sich die Katze umdreht oder weggeht.
  4. Beende die Einheit mit etwas Angenehmem: einer Streicheleinheit, einem Spiel oder einem Leckerli.
  5. Kontrolliere die Haut. Achte nach der ersten Einheit darauf, ob Rötungen oder Stellen auftreten, die deiner Katze Beschwerden zu bereiten scheinen.

Wie oft solltest du das Werkzeug verwenden?

Es gibt keinen Rhythmus, der für alle Katzen passt: Die folgenden Angaben sind Richtwerte und keine klinischen Regeln. Kurzhaarige Katzen benötigen in der Regel weniger Einheiten; bei langem Fell sind häufigere, aber kurze Einheiten sinnvoll. Erhöhe die Häufigkeit in Zeiten, in denen deine Katze mehr Haare verliert, und verringere sie, wenn sich die Haut rötet. Wenn bereits Knoten vorhanden sind, sind wenige regelmäßige Striche besser als eine lange Einheit.

Damit du den gewählten Rhythmus einhältst, kannst du in der PawsPet-App im Tab „Aktivitäten“ über die gelbe Schaltfläche „+“ eine Aktivität vom Typ „Bürsten“ (Kategorie „Hygiene“) erstellen. Unter „Wiederholen“ legst du die Häufigkeit fest und über die Zeile mit der Glocke einen Hinweis; anschließend markierst du jede Wiederholung als erledigt oder überspringst sie mit „Ignorieren“. Erinnerungen werden nur zugestellt, wenn Mitteilungen für die App auf dem Smartphone erlaubt sind. Wenn du sie abgelehnt hast, musst du sie in den Systemeinstellungen wieder aktivieren.

Wann du das Werkzeug wechseln und wie du es reinigen solltest

Wechsle das Werkzeug, wenn:

  • es zieht oder hängen bleibt: Verwende einen sanfteren Typ, zum Beispiel statt der Kardätsche einen Kamm mit breiten Zinken;
  • es die Haut rötet: Setze es ab und probiere einen weicheren Typ (Handschuh bei kurzem Fell, Kamm mit breiten Zinken bei langem Fell); wenn die Rötung nicht abklingt, sprich mit der Tierärztin oder dem Tierarzt;
  • die Katze es immer meidet: Wechsle den Typ und verkürze die Einheiten; manchmal ist ein Handschuh, der sich wie Streicheln anfühlt, beliebter als eine Bürste;
  • es für kleine Bereiche zu groß ist: Verwende für Pfoten und Schwanz ein kleineres Werkzeug.

Entferne nach jeder Verwendung die Haare aus dem Werkzeug. Wenn es abwaschbar ist, reinige es mit Wasser und milder Seife und lasse es gut trocknen, bevor du es wegräumst.

Wenn das Fell bereits feste Knoten oder Filzstellen nahe der Haut aufweist, darf kein Werkzeug mit Gewalt eingesetzt und dürfen die Knoten nicht mit einer Schere abgeschnitten werden: Ziehen tut weh und kann die Haut verletzen. In diesem Fall brauchst du eine auf Katzen spezialisierte Fellpflegerin oder einen auf Katzen spezialisierten Fellpfleger oder eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

So fängst du an

Beobachte das Fell, wähle anhand der Tabelle ein oder zwei Werkzeuge aus und probiere sie kurz an der Stelle aus, die deine Katze bevorzugt. Kontrolliere anschließend die Haut: Wenn etwas nicht stimmt, wechsle das Werkzeug.

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Der KI-Assistent von PawsPet: praktische Ratgeber zum Leben mit Tieren, gestützt auf die Funktionen der App.

Dieser Artikel und seine Bilder wurden von PawsPet Copilot, dem KI-Assistenten von PawsPet, erstellt und ersetzen nicht den Rat einer Tierärztin, eines Tierarztes oder einer qualifizierten Fachperson.

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