Impfungen bei Hund und Katze gehören zu den Themen, die Tierhalter am meisten beschäftigen: Wann sollte man beginnen, welche Impfungen wirklich nötig sind, wie oft sind Auffrischungen erforderlich und wie vermeidet man, eine wichtige Dosis zu vergessen.
In diesem Artikel findest du einen praktischen Leitfaden zu den Impfungen von Hund und Katze, mit Fokus auf:
- Impfplan für Welpen und Kätzchen;
- Auffrischungen für erwachsene und ältere Tiere;
- Unterschied zwischen gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen und vom Tierarzt empfohlenen Impfungen;
- wie man Erinnerungen und Impfunterlagen organisiert (auch mit der PawsPet-App).
Warum Impfungen bei Hund und Katze so wichtig sind
Impfungen sind ein Instrument der Vorbeugung: Sie helfen dem Immunsystem von Hund und Katze, bestimmte Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen, die oft schwer oder sogar lebensbedrohlich sind.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
- geringeres Risiko schwerer Infektionskrankheiten (Parvovirose, Staupe, Panleukopenie …);
- Eindämmung der Verbreitung von Viren und Bakterien auch unter ungeimpften Tieren;
- in einigen Fällen sind sie gesetzlich vorgeschrieben (zum Beispiel die Tollwutimpfung in bestimmten Situationen);
- sie sind oft verpflichtend oder dringend empfohlen für:
- Reisen ins Ausland;
- Pensionen, Hundetagesstätten, Dog Sitter/Cat Sitter;
- Teilnahme an Veranstaltungen, Wettkämpfen, Ausstellungen.
Ein guter Impfplan für Hund und Katze ist daher ein wesentlicher Bestandteil ihrer langfristigen Gesundheit.
Impfungen Hund: Grundplan und wichtigste Impfstoffe
Die „Core“-Impfungen beim Hund
Bei Hunden spricht man oft von „Core“-Impfungen (Grundimpfungen, die für fast alle empfohlen werden) und „Non-Core“-Impfungen (je nach Umfeld und Lebensstil empfohlen).
Die häufigsten Grundimpfungen sind:
- Staupe: schwere Viruserkrankung, die Atemwege, Darm und Nervensystem betrifft.
- Parvovirose: verursacht eine hämorrhagische Gastroenteritis, die bei ungeimpften Welpen oft tödlich verläuft.
- Infektiöse Hepatitis beim Hund (Adenovirus): schädigt Leber und Augen.
- Leptospirose: bakterielle Erkrankung, die auch Menschen betreffen kann (Zoonose).
Diese Impfstoffe werden häufig als Mehrfachimpfstoffe verabreicht (z. B. Staupe+Parvo+Hepatitis+Leptospirose).
„Non-Core“-Impfungen beim Hund (optional, aber oft sinnvoll)
Je nach Lebensstil kann der Tierarzt weitere Impfungen empfehlen:
- Zwingerhusten (infektiöse Tracheobronchitis): sinnvoll für Hunde, die Pensionen, Hundetagesstätten oder stark frequentierte Hundezonen besuchen.
- Tollwut: in einigen Regionen/Situationen vorgeschrieben und für:
- Reisen ins Ausland;
- Teilnahme an internationalen Wettkämpfen;
- Hunde, die in Grenzgebieten oder Risikogebieten leben.
- Weitere Impfungen können in bestimmten Regionen geprüft werden (z. B. durch Zecken übertragene Krankheiten in einigen geografischen Gebieten).
Impfplan Hund: Welpe
Der Impfplan für Hunde kann je nach Tierarzt leicht variieren, folgt aber meist dieser groben Logik:
- 6–8 Wochen:
- Erste Mehrfachimpfung (Parvo + Staupe ± weitere, nach Ermessen des Tierarztes).
- 9–12 Wochen:
- Zweite Dosis des Mehrfachimpfstoffs (Auffrischung).
- 12–16 Wochen:
- Dritte Dosis des Mehrfachimpfstoffs.
- Eventueller Beginn oder Abschluss der Leptospirose-Impfung.
- Eventuell erste Tollwutimpfung (je nach Vorschrift/Reisen).
- Etwa 12 Monate (1 Jahr):
- Auffrischung aller Impfungen, die im ersten Jahr gegeben wurden.
Nach dem ersten Jahr beginnt die Erhaltungsphase.
Auffrischungen der Impfungen beim erwachsenen und älteren Hund
Die Häufigkeit der Auffrischimpfungen beim Hund hängt von der Art des Impfstoffs und dem vom Tierarzt gewählten Protokoll ab:
- für einige Bestandteile (z. B. Staupe, Parvo, Adenovirus) kann die Auffrischung alle 3 Jahre erfolgen, sofern vorgesehen;
- für andere (z. B. Leptospirose, einige Bakterien) ist oft eine jährliche Auffrischung erforderlich;
- die Tollwut richtet sich nach den lokalen Vorschriften: häufig jährlich oder alle drei Jahre, je nach Impfstoff und geltender Gesetzgebung.
Nach der ersten jährlichen Auffrischung legt der Tierarzt deinen individuellen Plan fest und gibt für jeden Impfstoff an:
- wann die letzte Dosis verabreicht wurde;
- wann die nächste Impfung fällig ist;
- ob es sinnvoll ist, im höheren Alter alle Impfungen fortzuführen oder sich auf die wichtigsten zu beschränken.
Impfungen Katze: Grundplan und wichtigste Impfstoffe
Die „Core“-Impfungen bei der Katze
Auch bei Katzen gibt es „Core“-Impfungen, die für alle empfohlen werden, selbst für Katzen, die nur in der Wohnung leben, da das Ansteckungsrisiko über Gegenstände, Menschen oder mögliche Ausflüge nach draußen entstehen kann.
Die wichtigsten Grundimpfungen bei Katzen sind:
- Feline Panleukopenie (auch „Katzenseuche“ genannt): sehr schwere Viruserkrankung, besonders bei Kätzchen.
- Feline virale Rhinotracheitis (felines Herpesvirus): verursacht Atemwegssymptome, Bindehautentzündung, Niesen, Fieber.
- Feline Calicivirose: betrifft die Atemwege, die Maulhöhle (Geschwüre, Stomatitis) und manchmal die Gelenke.
Diese drei werden oft als Dreifachimpfung verabreicht.
„Non-Core“-Impfungen bei der Katze
Zu den häufigsten Zusatzimpfungen gehören:
- Feline Leukämie (FeLV): besonders empfohlen für Freigänger, Gruppenhaltung oder Katzen mit Kontakt zu unbekannten Katzen; zuvor wird in der Regel ein Test durchgeführt, um zu prüfen, ob die Katze negativ ist.
- Tollwut: wichtig für Reisen ins Ausland und in Risikogebiete sowie bei speziellen Vorschriften.
- Weitere Impfungen können in sehr speziellen Situationen erwogen werden, immer nach tierärztlicher Empfehlung.
Impfplan Katze: Kätzchen
Ein typischer Impfplan für Katzen sieht (als Richtwert) so aus:
- 8–9 Wochen:
- Erste Dosis der Dreifachimpfung (Panleukopenie + Rhinotracheitis + Calicivirose).
- Eventuell erste FeLV-Dosis, falls angezeigt.
- 12 Wochen:
- Zweite Dosis der Dreifachimpfung (Auffrischung).
- Zweite FeLV-Dosis (falls vorgesehen).
- 12–16 Wochen:
- Eventuelle Tollwutimpfung (wenn für Reisen/Vorschriften nötig).
- Mit etwa 1 Jahr:
- Auffrischung der Dreifachimpfung und der gegebenen Zusatzimpfungen (FeLV, Tollwut).
Auch bei Katzen folgt nach dem ersten Jahr die Phase der regelmäßigen Auffrischungen.
Auffrischungen der Impfungen bei erwachsenen und älteren Katzen
Die Häufigkeit der Auffrischimpfungen bei der Katze kann sein:
- jährlich für einige Bestandteile;
- alle zwei oder drei Jahre für andere, je nach Impfstoff und Protokoll.
Der Tierarzt beurteilt:
- ob die Katze ausschließlich in der Wohnung lebt oder auch nach draußen geht;
- das Zusammenleben mit anderen Katzen;
- mögliche chronische Erkrankungen;
- Alter und Immunstatus.
Bei älteren Katzen oder Katzen mit chronischen Krankheiten kann der Impfplan angepasst werden, indem nicht zwingend notwendige Impfungen reduziert werden. Diese Entscheidung sollte jedoch immer der Tierarzt treffen.
Pflichtimpfungen bei Hund und Katze: Was das Gesetz vorsieht
In Italien gibt es keine einzige feste und unveränderliche nationale Liste der Pflichtimpfungen für Hund und Katze, da einige Entscheidungen regional oder an bestimmte Situationen gebunden sind (Reisen, Veranstaltungen usw.).
Tollwut: Wann sie Pflicht ist
Die Tollwutimpfung ist am klarsten geregelt:
Beim Hund:
- sie ist oft verpflichtend:
- für die Ausreise (z. B. Reisen in Europa und außerhalb Europas);
- für die Teilnahme an Wettkämpfen, Ausstellungen, Arbeitsprüfungen in bestimmten Kontexten;
- in einigen Regionen oder Gebieten, die als Risikogebiete gelten (lokale Vorschriften beachten);
- der Hund muss:
- gechippt sein;
- einen EU-Heimtierausweis haben, wenn er ins Ausland reist;
- die vorgeschriebenen Mindestfristen nach der Impfung einhalten, bevor er in bestimmte Länder einreisen darf.
Bei der Katze:
- die Tollwutimpfung wird verlangt:
- für Reisen ins Ausland;
- in einigen Veranstaltungen oder Einrichtungen;
- in bestimmten Regionen bzw. nach speziellen Vorschriften.
Weitere Impfungen können durch private Regelungen verlangt werden:
- Hunde- und Katzenpensionen;
- Tagesstätten;
- professionelle Dog Sitter oder Cat Sitter;
- Tierheime oder Kolonien.
In diesen Fällen handelt es sich nicht um eine allgemeine „gesetzliche Pflicht“, sondern um eine Voraussetzung für die Nutzung der jeweiligen Dienstleistung.
Wie lange der Impfschutz anhält: Schutz und Auffrischungen
Die Dauer des Impfschutzes ist nicht für alle Impfstoffe gleich:
- einige bieten einen länger anhaltenden Schutz (sogar über mehrere Jahre);
- andere erfordern häufige Auffrischungen, oft jährlich.
Einige Punkte, die du im Blick behalten solltest:
- Ein Impfstoff schützt nicht „für immer“: Der Antikörpertiter muss mit den empfohlenen Auffrischungen aufrechterhalten werden.
- Eine Verzögerung um einige Tage beim Termin hebt in der Regel nicht alles auf, aber sehr lange Verzögerungen können einen Neustart des Impfzyklus erforderlich machen.
- In einigen Situationen (Reisen, Pensionen, Wettbewerbe) sind die Kontrollen streng: Ist die Auffrischung auch nur leicht abgelaufen, darf der Hund/die Katze möglicherweise:
- nicht mitreisen;
- die Einrichtung nicht betreten.
Deshalb ist es sinnvoll, einen ständig aktualisierten Impfplan und zuverlässige Erinnerungen zu haben.
So vergisst du die Auffrischungen bei Hund und Katze nicht
Zwischen Arbeit, Terminen und Familie ist es leicht, das Datum der Auffrischung zu vergessen. Einige praktische Hilfsmittel, um das zu vermeiden:
1. Papierkalender oder Haushaltskalender
- Notiere direkt nach jedem Besuch das Datum der nächsten Auffrischung:
- für jedes Tier (wenn du mehr als eines hast);
- mit Angabe des Impfstoffs (z. B. „Lepto Hund – Auffrischung“, „Trivalenz Katze“).
- Verwende unterschiedliche Farben oder Etiketten für Hund und Katze.
2. Digitaler Kalender (Google Calendar usw.)
- Erstelle einen gemeinsamen Familienkalender für die Tiere.
- Trage die „Impf“-Termine ein mit:
- Erinnerung mindestens 1 Monat vorher (zum Terminvereinbaren);
- zusätzlicher Erinnerung 1 Woche vorher;
- optionalem Hinweis mit dem Namen des Tierarztes und den Kontaktdaten.
3. Apps zur Gesundheitsverwaltung für Haustiere (wie PawsPet)
Eine spezielle App wie PawsPet hilft dir dabei:
- die vollständigen Stammdaten von Hund und Katze anzulegen;
- zu erfassen:
- durchgeführte Impfungen;
- Medikamente;
- antiparasitäre Behandlungen;
- Tierarztbesuche;
- automatische Erinnerungen für Auffrischungen zu erhalten (Impfungen, Entwurmung, Kontrolltermine);
- die wesentliche Krankengeschichte immer auf dem Smartphone dabei zu haben, praktisch wenn:
- du den Tierarzt wechselst;
- du verreist und den Impfstatus nachweisen musst;
- du dein Tier einer Betreuung oder Pension anvertraust.
Kosten für Impfungen bei Hund und Katze: So behältst du den Überblick
Die Kosten für Impfungen bei Hund und Katze können variieren je nach:
- Stadt oder Region;
- Art der Einrichtung (große Klinik, Praxis, Einzelpraxis);
- Impfstofftyp (Mono-, Bi-, Tri- oder Mehrfachimpfstoff; Grundimpfung oder „Non-Core“);
- eventuellen Voruntersuchungen vor der Impfung (FeLV/FIV-Test bei Katzen, Blutuntersuchungen bei Risikopatienten usw.).
Im Allgemeinen gilt:
- das erste Jahr (Welpe/Kätzchen) ist finanziell meist am aufwendigsten, weil:
- mehr Besuche anfallen;
- mehr Dosen gegeben werden (Grundimmunisierung + engmaschige Auffrischungen).
- in den Folgejahren stabilisieren sich die Ausgaben meist auf die regelmäßigen Auffrischungen.
Praktische Tipps zur Kostenplanung:
- bitte den Tierarzt um einen groben Jahreskostenplan für Impfungen und Vorsorge;
- prüfe, ob dein Tierarzt Gesundheitspakete oder Vorsorgeprogramme anbietet;
- halte die Tierarztkosten fest (z. B. mit PawsPet kannst du Impfungen, Besuche und Untersuchungen notieren), um einen klaren Überblick über das Budget zu haben.
Denk daran: Impfungen sind eine präventive Ausgabe, die im Krankheitsfall deutlich höhere Kosten vermeiden kann.
Wie der Impftermin abläuft
Eine Impfung ist nicht nur „ein Spritzer“: Sie ist Teil einer regelmäßigen klinischen Untersuchung.
Im Allgemeinen macht der Tierarzt:
- eine allgemeine Kontrolle:
- hört Herz und Lunge ab;
- kontrolliert Augen, Ohren, Maul, Haut;
- beurteilt Gewicht und Ernährungszustand;
- fragt nach:
- aktuellen Symptomen (Husten, Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit);
- Futterumstellungen;
- kürzlichen Reisen oder Kontakt zu anderen Tieren;
- prüft, ob es vorübergehende Gegenanzeigen für die Impfung gibt:
- Fieber;
- akute Erkrankungen;
- besondere medikamentöse Behandlungen.
Wenn alles normal ist, erfolgt die Verabreichung des Impfstoffs, die dokumentiert wird:
- im Impfpass des Tieres;
- im Verwaltungssystem der Praxis;
- im eventuellen Pass, wenn es sich um Tollwut handelt.
Dieser Termin ist eine gute Gelegenheit, um:
- Fragen zu Ernährung, Parasitenprophylaxe und Verhalten zu stellen;
- den Impfplan zu aktualisieren;
- den nächsten Termin und Routinekontrollen zu planen.
Praktische Tipps für einen optimalen Umgang mit Impfungen
Vor der Impfung
- Beobachte Hund oder Katze in den Tagen davor:
- Appetit;
- Energie;
- Kot, Urin;
- Husten, Niesen, Augen- oder Nasenausfluss.
- Wenn dir etwas Ungewöhnliches auffällt, informiere den Tierarzt vor der Impfung.
- Nimm mit:
- Gesundheitsheft;
- Liste eventuell laufender Medikamente;
- notierte Fragen.
Nach der Impfung
Es ist normal, dass in den folgenden 24–48 Stunden leichte Reaktionen auftreten können, wie:
- leichte Müdigkeit;
- vorübergehend geringerer Appetit;
- kleine Schwellung oder Schmerz an der Injektionsstelle;
- leichter Temperaturanstieg.
Kontaktiere den Tierarzt sofort, wenn du Folgendes bemerkst:
- wiederholtes Erbrechen;
- starken Durchfall;
- Atembeschwerden;
- ausgeprägte, diffuse Schwellung, Nesselsucht;
- starke und anhaltende Schwäche.
Sie sind selten, aber es ist gut zu wissen, dass in Ausnahmefällen ernstere Reaktionen auftreten können, die rasches Handeln erfordern.
Praktische Checkliste: Impfplan für Hund und Katze im Griff
Eine kurze Checkliste, damit du bei Impfplan Hund und Impfplan Katze den Überblick behältst:
- Ich habe einen Stamm-Tierarzt gewählt und den ersten Termin für Welpe/Kätzchen vereinbart.
- Ich habe einen schriftlichen Impfplan mit den ungefähren Terminen der nächsten Auffrischungen angefordert.
- Ich habe für jedes Tier erfasst:
- Datum jeder Impfung;
- Art des Impfstoffs (z. B. „Mehrfachimpfung“, „Dreifachimpfung“, „FeLV“, „Tollwut“);
- eventuelle frühere Reaktionen.
- Ich habe alle wichtigen Termine eingetragen in:
- den Haushaltskalender;
- den digitalen Kalender / die PawsPet-App.
- Ich weiß, welche Impfungen erforderlich sind:
- für Reisen (Ausweis, Tollwut, spezifische Tests);
- für Pension, Tagesstätte, Wettkämpfe.
- Ich habe auch einen jährlichen Kontrolltermin außerhalb der Impfungen eingeplant, für einen allgemeinen Gesundheitscheck.
Wie PawsPet dir hilft, Impfungen und Gesundheit deines Tieres zu verwalten
Wenn du mit einem oder mehreren Tieren zusammenlebst, weißt du, wie schwierig es sein kann, alles im Kopf zu behalten: Impftermine, Parasitenprophylaxe, Kontrollbesuche, Medikamente, Dokumente.
Mit der App PawsPet kannst du:
- für jedes Tier eine digitale Akte anlegen (Hund, Katze und mehr);
- Folgendes erfassen:
- Impfungen mit Datum, Impfstofftyp und Notizen;
- Untersuchungen und Tierarzttermine;
- antiparasitäre Behandlungen;
- automatische Erinnerungen einstellen für:
- Auffrischung der Hundeimpfungen;
- Auffrischung der Katzenimpfungen;
- nächste Termine;
- jederzeit eine übersichtliche Chronologie aller gesundheitlichen Informationen deines Tieres dabei haben.
So verringerst du das Risiko, etwas zu vergessen, und kannst beim Tierarzt mit genauen und aktuellen Informationen erscheinen, die helfen, gemeinsam den besten Vorsorgeplan zu erstellen.
Fazit: ein klarer Impfplan, weniger Stress für dich und mehr Gesundheit für sie
Ein guter Impfplan für Hund und Katze ist einer der Grundpfeiler der tierärztlichen Vorsorge. Zu wissen:
- welche Grundimpfungen es gibt;
- welche Impfungen in bestimmten Situationen Pflicht sind;
- wann Auffrischungen fällig sind;
ermöglicht es dir, deine Tiere bewusst zu betreuen und Last-Minute-Entscheidungen zu vermeiden – besonders, wenn du verreisen musst oder dein Tier in eine Pension gibst.
Zusammengefasst:
- sprich immer mit deinem Vertrauenstierarzt, um den passenden Impfplan festzulegen;
- halte Impfpass und Ausweis (falls vorhanden) auf dem neuesten Stand;
- nutze praktische Hilfsmittel (Kalender, Apps wie PawsPet), um Fristen nicht aus den Augen zu verlieren.
Wenn du die Verwaltung von Impfungen, Auffrischungen und Gesundheit deiner Tiere vereinfachen willst, probiere die PawsPet-App aus: Alles unter Kontrolle zu haben, mit automatischen Erinnerungen, hilft dir, den Alltag mit deinem Hund oder deiner Katze entspannter zu gestalten.
FAQ zu Impfungen bei Hund und Katze
Wie oft sollte ein Hund geimpft werden?
Nach dem ersten Welpenzyklus (in der Regel zwischen 6 und 16 Wochen, mit 2–3 Impfungen) erfolgt eine Auffrischung mit 1 Jahr. Danach müssen einige Impfstoffbestandteile jährlich aufgefrischt werden, andere können je nach Impfstoff und Protokoll alle 3 Jahre wiederholt werden. Der Tierarzt legt die Häufigkeit der Auffrischimpfungen beim Hund anhand von Gesundheit und Lebensstil fest.
Wie oft sollte eine Katze geimpft werden?
Kätzchen werden normalerweise zwischen 8 und 12 Wochen geimpft (2–3 Impfungen), mit einer Auffrischung nach etwa 1 Jahr. Bei erwachsenen Katzen können Auffrischungen jährlich, alle zwei Jahre oder alle drei Jahre erfolgen, je nach Impfstoff (Dreifachimpfung, FeLV, Tollwut) und Lebensgewohnheiten (Wohnungskatze vs. Freigänger). Nur der Tierarzt kann den richtigen Impfplan für die Katze festlegen.
Welche Impfungen sind für Hund und Katze in Italien Pflicht?
In Italien gibt es gesetzlich nicht für alle Tiere viele „Pflichtimpfungen“. Die Tollwutimpfung ist in einigen Regionen/Situationen und für Reisen ins Ausland verpflichtend (mit EU-Heimtierausweis und länderspezifischen Vorschriften). Andere Impfungen können von Pensionen, Tagesstätten oder Veranstaltungen verlangt werden (z. B. Zwingerhusten, Mehrfachimpfungen), aber dann handelt es sich um Vorgaben des jeweiligen Angebots, nicht um allgemeines Gesetz.
Was passiert, wenn ich die Auffrischung beim Hund oder bei der Katze verpasse?
Wenn die Verzögerung kurz ist, kann der Tierarzt entscheiden, die Auffrischung zu geben, ohne den Zyklus neu zu beginnen. Ist die Verzögerung jedoch lang, kann es notwendig sein, einen neuen Impfzyklus zu starten (zum Beispiel 2 eng aufeinanderfolgende Dosen), um einen guten Schutz wiederherzustellen. Bei Impfungen, die gesetzlich vorgeschrieben sind oder für Reisen benötigt werden (wie Tollwut), kann eine abgelaufene Auffrischung rechtlich nicht mehr gültig sein: Deshalb ist es wichtig, Ablaufdaten immer zu prüfen und im Zweifel den Tierarzt zu fragen.



