Am hilfreichsten ist es für einen älteren Hund, der ausrutscht, durchgehende, rutschfeste Wege zwischen Körbchen, Näpfen, Tür und dem Bereich zu schaffen, in dem Sie sich gemeinsam aufhalten. Befestigen Sie die Teppiche gut und halten Sie die Pfoten gepflegt. Sie müssen nicht das ganze Haus auslegen: Beginnen Sie mit den täglichen Wegen. Wenn der Hund häufiger ausrutscht oder nur schwer aufstehen kann, ist jedoch ein Tierarztbesuch nötig.
Beobachten Sie zwei bis drei Tage lang, wo der Hund ausrutscht
Beobachten Sie die gewohnten Wege, ohne den Hund absichtlich dort laufen zu lassen, wo er das Gleichgewicht verliert. Achten Sie darauf, wo er aufsteht, abbremst oder die Richtung wechselt, aber auch darauf, wo er zögert und wo er sich am liebsten aufhält.
Skizzieren Sie einen einfachen Grundriss und zeichnen Sie die Wege zwischen seinen Orientierungspunkten ein. Notieren Sie konkrete Anzeichen: Die Pfoten spreizen sich beim Aufstehen, der Hund zögert vor einem Raum oder bevorzugt durchgehend einen bestimmten Teppich. Anhand der Skizze können Sie entscheiden, welche Wege Sie auslegen, statt Teppiche wahllos zu verteilen.
Schaffen Sie durchgehende, stabile Wege
Legen Sie Läufer oder Teppiche mit rutschfester Unterseite entlang der markierten Wege aus. Bedecken Sie auch Stellen, an denen der Hund abbiegt, und lassen Sie keine glatten Bodenflächen zwischen den einzelnen Auftrittsflächen frei. Sie können auch ineinandergreifende Bodenmatten aus Gummi oder Schaumstoff in Betracht ziehen: Wählen Sie waschbare Modelle und achten Sie darauf, dass sie zusammenhalten und flach liegen.
Ein rutschender Teppich kann gefährlicher sein als ein nackter Boden. Legen Sie eine Antirutschmatte darunter und verwenden Sie bei Bedarf ein Klebeband, das für Teppich und Boden geeignet ist, um die Ränder zu fixieren. Achten Sie darauf, dass es sich entfernen lässt, ohne die Oberfläche zu beschädigen. Schieben Sie den Teppich mit dem Fuß aus mehreren Richtungen an: Er darf weder verrutschen noch Falten werfen. Bevorzugen Sie Teppiche mit niedrigen, flach aufliegenden Kanten.
Wenn im Flur zwischen Schlafzimmer und Küche Parkett liegt, wählen Sie zum Beispiel einen durchgehenden, gut befestigten Läufer statt zweier Teppiche mit einem glatten Bereich dazwischen. Kontrollieren Sie die Befestigungen erneut, nachdem Sie die Teppiche verschoben oder gewaschen haben.
Kritische Stellen: Körbchen, Näpfe, Eingang, Küche und Bad
- Vor dem Körbchen: Legen Sie eine ausreichend große rutschfeste Fläche aus, auf der der Hund beim Aufstehen seine Pfoten abstützen kann.
- Unter den Näpfen: Verwenden Sie eine rutschfeste Gummimatte, die nicht verrutscht und Spritzer auffängt. Wischen Sie verschüttetes Wasser trotzdem auf.
- Am Eingang: Legen Sie eine große, stabile Fußmatte aus und halten Sie ein Tuch bereit, um die Pfoten nach dem Hereinkommen abzutrocknen.
- In Küche und Bad: Wischen Sie nasse Stellen sofort auf und halten Sie den Durchgang frei.
Bei der täglichen Reinigung ebenso wie beim Frühjahrsputz sollten Sie den Hund aus einem frisch gewischten Raum fernhalten, bis der Boden trocken ist. Verwenden Sie in Durchgangsbereichen bevorzugt Reinigungsmittel, die keinen glänzenden Film hinterlassen.
Gepflegte Pfoten: Krallen und Fell zwischen den Ballen
Lange Krallen und Fell, das die Ballen bedeckt, können den Halt beeinträchtigen. Kontrollieren Sie beides regelmäßig. Lassen Sie die Krallen kürzen und das Fell in Ordnung bringen, wenn möglich von einem Hundefriseur oder Tierarzt. Das gilt besonders, wenn der Hund berührungsempfindlich ist oder Schwierigkeiten hat, längere Zeit auf den Beinen zu bleiben.
Manche Hunde tolerieren rutschfeste Socken oder Hundeschuhe, andere nicht. Wichtig sind die richtige Größe, eine zeitlich begrenzte Nutzung und die Kontrolle der Haut. Zwingen Sie den Hund nicht, sie zu tragen, und betrachten Sie sie nicht als Ersatz für stabile Wege.
Damit Krallen und Fell ohne anstrengende Ausflüge gepflegt werden können, suchen Sie in «Servizi» der PawsPet-App nach Dienstleistungen des Typs «Toelettatura» und stellen Sie den Filter «Modalità di erogazione» auf «A domicilio».
Wann Ausrutschen ein Grund ist, den Tierarzt zu informieren
Wenn der Hund häufiger ausrutscht, nur schwer aufstehen kann, die Pfoten nachzieht, hinfällt oder das Laufen beziehungsweise Hinlegen vermeidet, wenden Sie sich für eine Untersuchung an den Tierarzt. Warten Sie nicht, bis Sie die Maßnahmen zu Hause abgeschlossen haben.
Bringen Sie konkrete Beobachtungen mit: Wo und wann passiert es, seit wann und was hat sich verändert? Berichten Sie auch, ob das Problem nur auf nassem oder auch auf trockenem Boden auftritt. Ein sicherer Boden ist eine praktische Hilfe, aber weder eine Diagnose noch eine Behandlung.
In einem Nachmittag
- Beobachten Sie einen gewohnten Weg und notieren Sie, wo der Hund zögert.
- Legen Sie den wichtigsten Weg aus, ohne glatte Bereiche zwischen den Teppichen freizulassen.
- Befestigen Sie Teppiche und Ränder und prüfen Sie anschließend mit dem Fuß, ob sie verrutschen.
- Kontrollieren Sie Krallen und Pfotenfell und organisieren Sie bei Bedarf eine professionelle Pflege.



