Ein neues Kätzchen zu Hause willkommen zu heißen, ist ein aufregender – und leicht chaotischer – Moment. Zwischen den Ratschlägen von Freunden, vollen Ladenregalen und unzähligen Meinungen im Internet fragt man sich schnell: „Was braucht die Katze wirklich? Was sollte ich kaufen, bevor sie ankommt?“
In diesem praktischen Leitfaden findest du:
- Ein wirklich vollständiges Katzen-Startset, ganz ohne unnötiges Zubehör.
- Die unverzichtbaren Dinge für Sicherheit, Komfort, Futter, Spiel und Gesundheit.
- Tipps zum Sparen, dazu, worin sich eine Investition lohnt, und was warten kann.
- Eine kleine Checkliste zum Abhaken, damit du nichts vergisst.
Egal, ob du ein Kätzchen oder eine erwachsene Katze adoptierst: Hier erfährst du was man für eine Katze kaufen sollte und wie du dein Zuhause einfach und sinnvoll vorbereitest.
1. Vor der Ankunft: Was du entscheiden solltest, bevor du kaufst
Bevor du den Einkaufswagen füllst, kläre einige Punkte:
- Alter der Katze: Kätzchen, erwachsen, Senior.
- Herkunft: Tierheim, Straße, Zucht, Privatperson.
- Lebensstil: nur in der Wohnung, Balkon/Garten gesichert, Katze, die häufig reisen wird.
- Budget: Willst du lieber in wenige hochwertige Produkte investieren oder zunächst mit einer Grundausstattung starten und später aufrüsten?
Diese Antworten beeinflussen dein Katzen-Startset: Eine ängstliche Katze braucht zum Beispiel mehr Verstecke und geschlossene Schlafplätze, während ein Kater, der häufig unterwegs ist, von Anfang an eine gute Transportbox benötigt.
2. Die echten Essentials: Überblick über das Katzen-Startset
Hier ist die grundlegende Liste der unverzichtbaren Katzenaccessoires:
- Sichere Transportbox
- Katzentoilette + Katzenstreu + Streuschaufel
- Näpfe für Wasser und Futter
- Passendes Futter (Trocken-/Nassfutter) und Snacks
- Kratzbaum / Kratzmöglichkeit (mindestens eine)
- Bequemes Katzenbett oder Liegekissen
- Interaktives und einfaches Spielzeug
- Bürste/Kamm (je nach Fell)
- Parasitenmittel (auf tierärztliche Empfehlung)
- Halsband oder Geschirr + Anhänger (falls nötig)
- Grundausstattung für die Hygiene
- Dokumente und Registrierungsdaten der Katze
Weiter unten gehen wir jeden Punkt im Detail durch – mit Tipps zur Auswahl, zu Dingen, die man besser vermeidet, und ein paar Kniffen von erfahrenen Katzenmenschen.
3. Transportbox für Katzen: Wie man sie auswählt und warum sie unverzichtbar ist
Eine Transportbox ist das erste Objekt, das du haben solltest, noch bevor die Katze überhaupt zu Hause ankommt: Du brauchst sie für die Fahrt zur Adoption, für den Tierarzt und für mögliche künftige Wege.
3.1 Wichtige Merkmale einer guten Transportbox
Achte auf eine Box, die:
- stabil ist (robuster Kunststoff) oder als hochwertige halbharte Variante.
- Eine Frontöffnung und, wenn möglich, eine Öffnung von oben hat (sehr hilfreich bei ängstlichen Katzen).
- Solide Verschlüsse hat, die sich sicher arretieren lassen.
- Genügend Platz bietet: Die Katze muss sich drehen und bequem hinlegen können, ohne darin „herumzuwackeln“.
- Gut belüftet ist, mit Gittern/Lüftungslöchern an mehreren Seiten.
Vermeide Transportboxen:
- Die zu klein sind, „um Platz zu sparen“.
- Aus billigem Stoff mit fragilen Reißverschlüssen bestehen (Fluchtrisiko).
- Einen instabilen Griff haben.
3.2 Wie du die Katze an die Transportbox gewöhnst
Benutze sie nicht nur „wenn etwas Schlimmes passiert“ (Tierarzt, Reisen): Dann wird sie zum Feind.
- Lass die Transportbox zu Hause offen stehen, mit einer weichen Decke und ein paar Leckerlis.
- Spiele gelegentlich in der Nähe, wirf Snacks hinein, ohne sie zu drängen.
- Decke sie mit einem leichten Tuch ab, damit sie wie eine sichere Höhle wirkt.
Praktischer Tipp
Lege ein Tuch mit deinem Geruch oder dem Geruch des Hauses hinein: Viele Katzen beruhigen sich durch vertraute Düfte.
4. Katzentoilette: Was wirklich nötig ist – und was nicht
Wenn man über die Katzentoilette spricht, meint man: Toilette, Streu und Zubehör.
4.1 Arten von Katzentoiletten
Die wichtigsten Optionen:
-
Offene Katzentoilette
- Vorteile: günstiger, leicht zu reinigen, von vielen Katzen bevorzugt.
- Nachteile: etwas mehr Geruch und mehr Streu rundherum.
-
Geschlossene Katzentoilette
- Vorteile: hält Gerüche besser zurück, wirkt optisch „sauberer“.
- Nachteile: Manche Katzen mögen sie nicht, kann Feuchtigkeit stauen, wenn sie nicht gut belüftet ist.
-
Katzentoilette mit Streuschutzrand
- Ein guter Kompromiss: offen, aber mit weniger Streuverlust.
Zum Start ist oft eine einfache offene Katzentoilette die beste Wahl: Die Katze erkennt sie sofort als „Toilette“.
4.2 Welche Katzenstreu du wählen solltest
Zu den gängigsten Streuarten gehören:
- Klumpstreu: Praktisch für die tägliche Reinigung.
- Nicht klumpende Streu: Muss häufiger komplett ausgetauscht werden.
- Pflanzliche/biologisch abbaubare Streu: Oft leichter und unter bestimmten Bedingungen kompostierbar (beachte die Hinweise des Herstellers und deiner Kommune).
- Silikat-/Kristallstreu: Bindet Gerüche gut, wird aber nicht von allen Katzen gemocht.
Für ein neues Kätzchen im Haus solltest du, wenn möglich, herausfinden, welche Streu es vorher benutzt hat (Tierheim, altes Zuhause, Züchter) und diese am Anfang beibehalten, um Stress zu reduzieren.
4.3 Wie viele Katzentoiletten braucht man?
Faustregel:
- 1 Katze → 2 Katzentoiletten (wenn genügend Platz da ist)
- 2 Katzen → 3 Katzentoiletten, und so weiter.
Wenn wenig Platz vorhanden ist, beginne mindestens mit einer großen Katzentoilette, plane aber nach Möglichkeit eine zweite ein.
4.4 Nützliches Zubehör für die Katzentoilette
- Sieb-Schaufel (passend zur Streuart).
- Streumatte vor dem Eingang.
- Beutel zur Entsorgung der Hinterlassenschaften.
Was am Anfang nicht unbedingt nötig ist:
- Starke Duftstoffe oder Geruchsneutralisierer (viele Katzen hassen sie).
- Eine teure „smarte“ Toilette: Das kann später kommen, falls du sie wirklich brauchst.
Mini-Checkliste Katzentoilette
- Katzentoilette (offen oder geschlossen)
- Katzenstreu (am besten 2 Säcke als Vorrat)
- Streuschaufel
- Matte (optional, aber empfohlen)
- Müllbeutel
5. Näpfe und Wasser: Was man für die Katze kaufen sollte
Näpfe wirken banal, machen aber einen großen Unterschied für das Wohlbefinden der Katze.
5.1 Material der Näpfe
- Edelstahl: hygienisch, robust, leicht zu reinigen.
- Keramik: stabil, nimmt keine Gerüche an, wird von vielen Katzen gern angenommen.
- Kunststoff: günstig, kann aber zerkratzen und Gerüche/Bakterien festhalten; weniger empfehlenswert.
5.2 Wie viele und welche Art?
Für eine Katze:
- 1–2 Näpfe für Futter
- 1 großer Wassernapf (oder ein Trinkbrunnen)
Besser sind Näpfe:
- flach und breit, damit die Schnurrhaare nicht stören („Whisker Stress“).
- Mit rutschfestem Boden oder auf einer Unterlage.
5.3 Trinkbrunnen: ja oder nein?
Manche Katzen trinken mehr bei bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann helfen, vor allem wenn die Katze viele Trockenfutterstücke frisst.
Er ist am Anfang nicht zwingend nötig, aber wenn du merkst, dass sie wenig trinkt, kannst du ihn später in Betracht ziehen.
Praktische Tipps
- Stelle das Wasser nicht in die Nähe der Katzentoilette.
- Viele Katzen bevorzugen außerdem Wasser, das vom Futter getrennt steht: Probiere verschiedene Positionen aus.
6. Was man für die Katze zum Fressen kaufen sollte: Grundernährung
In deinem Katzen-Startset darf Futter nicht fehlen.
6.1 Frag immer, was sie vorher gefressen hat
Um Verdauungsprobleme in den ersten Tagen zu vermeiden:
- Informiere dich über Marke und Art des Futters, das die Katze bisher bekommen hat.
- Behalte diese Ernährung mindestens für die erste Woche bei.
- Wenn du wechseln möchtest, dann schrittweise, indem du neues und altes Futter in steigenden Anteilen mischst.
6.2 Trockenfutter, Nassfutter oder beides?
-
Trockenfutter
- Vorteile: praktisch, länger haltbar.
- Nachteile: weniger feuchtigkeitsspendend.
-
Nassfutter
- Vorteile: mehr Wasser, oft schmackhafter.
- Nachteile: muss schnell verbraucht werden, ist pro Kalorie teurer.
Viele Tierärzte empfehlen eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter, angepasst an die Gesundheit der Katze. Für genaue Empfehlungen wende dich an deinen Tierarzt.
6.3 Snacks und Leckerlis
Nicht unverzichtbar, aber nützlich für:
- Belohnungen, wenn sie in die Transportbox geht.
- Positive Verstärkung beim Spielen oder der Fellpflege.
Wähle einfache Snacks und vermeide zu viel:
- Zucker
- Farbstoffe
- Salz
7. Kratzbaum: Unverzichtbares Zubehör, nicht optional
Ein Kratzbaum ist kein Luxus, sondern ein echtes unverzichtbares Katzenzubehör. Kratzen dient dazu:
- Revier zu markieren.
- Krallen und Muskeln gesund zu halten.
- Stress und Anspannung abzubauen.
Wenn du keinen geeigneten Kratzbaum anbietest, könnte sie sich für dein Sofa entscheiden …
7.1 Arten von Kratzmöglichkeiten
- Horizontale Kratzmatte: nimmt wenig Platz ein, wird von vielen Katzen gern genutzt.
- Vertikaler Kratzstamm: sollte hoch und stabil sein, am besten über 70–80 cm.
- Kratzbäume mit Plattformen und Liegeflächen: verbinden Krallenpflege, Spiel und Ruhe.
Für ein neues Kätzchen im Haus solltest du mindestens haben:
- 1 stabilen vertikalen Kratzbaum
- 1 Matte oder eine andere horizontale Kratzfläche
7.2 Wo man den Kratzbaum aufstellt
Stelle ihn auf:
- In der Nähe von Durchgangsbereichen und dort, wo sie bereits kratzt (falls du das weißt).
- Nicht versteckt in einem abgelegenen Abstellraum: Er muss leicht zugänglich und einladend sein.
Praktische Tipps
- Nutze Spielzeug mit Schnur, um die Katze zum Kratzbaum zu führen.
- Nicht schimpfen, wenn sie an der falschen Stelle kratzt: Lenke sie ruhig zur richtigen Fläche um.
8. Katzenbett, Verstecke und sichere Rückzugsorte
Viele Katzen bevorzugen Sofas, Stühle oder dein Bett, aber ein paar eigene Liegeplätze geben ihnen Sicherheit und Orientierung.
8.1 Arten von Schlafplätzen
- Weiche Matten: einfach, waschbar, ideal für Stühle oder Regale.
- Höhlen-/geschlossene Betten: perfekt für schüchterne Katzen oder Neuankömmlinge.
- Hängematten für Heizkörper oder Fenster: beliebt bei Katzen, die gern nach draußen schauen.
Zum Start kannst du auch:
- Decken oder Handtücher verwenden, die du schon zu Hause hast.
- Mindestens einen geschlossenen Platz anbieten (ein Karton mit Decke = der Klassiker, der immer funktioniert).
8.2 Wo man die Schlafplätze hinstellt
- In ruhigen Bereichen, fern von lauten Geräuschen.
- Wenn möglich erhöht: Viele Katzen fühlen sich mit etwas „Überblick von oben“ sicherer.
9. Katzenspielzeug: Was man kaufen sollte – und was man improvisieren kann
Spielen ist entscheidend, um:
- Den Geist anzuregen.
- Ein gesundes Gewicht zu halten.
- Die Bindung zu dir zu stärken.
9.1 Unverzichtbares Spielzeug im Basis-Set
Am Anfang reichen wenige, gezielt ausgewählte Dinge:
- Spielangel mit Band und Federn/Mäusen
- Leichte Bälle (am besten nicht zu laut nachts …)
- Stoffmäuse oder kleine Plüschtiere
- Einige Bodenspielzeuge zum Hinterherjagen
Später kannst du ergänzen:
- Intelligentes Interaktivspielzeug (Futterpuzzle, Kugelbahnen).
- Spielzeug mit Katzenminze, wenn deine Katze sie mag.
9.2 DIY-Spielzeug mit Dingen aus dem Haushalt
Viele Katzen haben Spaß an:
- Zusammengeknüllten Papierbällchen.
- Kartons mit Löchern.
- Pappröhren (z. B. Küchenpapierrollen) als Mini-Tunnel.
Achtung
Vermeide dünne Fäden, Gummibänder und lose Schnüre ohne Aufsicht: Wenn sie verschluckt werden, kann das gefährlich sein. Bei Verdacht auf Verschlucken sofort den Tierarzt kontaktieren.
10. Fellpflege und Hygiene: das Wesentliche
Ein Katzensalon ist nicht nötig, aber ein paar Basisartikel sind von Anfang an sinnvoll.
10.1 Bürste oder Kamm
Je nach Felltyp:
- Kurzhaar: Eine weiche Bürste oder ein Handschuh reicht oft aus.
- Mittel-/Langhaar: Kamm mit langen Zinken plus Bürste zum Entwirren.
Bürsten:
- Reduziert Haare in der Wohnung.
- Hilft, Haarballen vorzubeugen, besonders bei Langhaarkatzen.
- Kann zu einem schönen Kuschelmoment werden.
10.2 Pflege von Ohren, Augen und Krallen
Für die meisten Hauskatzen gilt:
- Ohren reinigen nur bei Bedarf und nach tierärztlicher Empfehlung.
- Augen reinigen mit sterilen Kompressen und Kochsalzlösung, wenn sie leicht tränen.
- Krallen schneiden: Lass dir vom Tierarzt zeigen, wie es sicher geht, oder wende dich an eine Fachperson.
Verwende keine Medikamente oder Reinigungsmittel ohne tierärztliche Anweisung.
11. Gesundheit und Vorsorge: Was man im Basis-Set haben sollte und was nicht
Für die Gesundheit ist die eigentliche Priorität ein Tierarzttermin (falls nicht schon erfolgt) für:
- Impfungen
- Entwurmung
- Kontrolle äußerer Parasiten (Flöhe, Zecken, Milben)
- Mikrochip und Registrierung, sofern vorgeschrieben
11.1 Parasitenmittel
Sie werden oft auch für Wohnungskatzen empfohlen (du kannst Parasiten über Schuhe, Kleidung usw. ins Haus bringen).
- Lass das geeignete Produkt von deinem Tierarzt nach Alter und Gewicht auswählen.
- Vermeide willkürliche Mittel oder Hundepreparate bei Katzen: Das kann gefährlich sein.
11.2 Erste-Hilfe-Set: Was wirklich sinnvoll ist
Für den grundlegenden Hausgebrauch:
- Sterile Kompressen.
- Kochsalzlösung.
- Pinzette.
- Telefonnummer deines Tierarztes und einer 24h-Klinik immer griffbereit.
Bei Gesundheitsproblemen, Verletzungen, vermutetem Verschlucken oder besorgniserregenden Symptomen nicht improvisieren: Einen Profi kontaktieren.
12. Sicherheit in der Wohnung: Was du prüfen solltest, bevor sie ankommt
Neben den Dingen, die man für die Katze kauft, gibt es ein entscheidendes „unsichtbares Zubehör“: ein sicheres Zuhause.
12.1 Fenster und Balkon
- Das Anbringen von Schutznetzen an Balkon und Fenstern wird dringend empfohlen.
- Unterschätze nicht die Fähigkeit einer Katze zu klettern oder sich durch kleine Spalten zu zwängen.
12.2 Giftige Pflanzen und gefährliche Gegenstände
Prüfe, ob du im Haus für Katzen giftige Pflanzen hast (z. B. Lilien, Dieffenbachie, Philodendron, Oleander und viele andere) und entferne sie oder stelle sie außer Reichweite.
Halte außer Reichweite:
- Ungeschützte Stromkabel.
- Kleine Gegenstände, die sie verschlucken könnte (Gummibänder, Nadeln, Schmuck).
- Chemikalien und Reinigungsmittel.
Mini-Checkliste Sicherheit
- Balkon/Fenster geschützt oder unzugänglich
- Pflanzen geprüft (und falls giftig entfernt)
- Kabel und Steckdosen gesichert
- Kleine Gegenstände weggeräumt und ordentlich verstaut
13. Dokumente, Registrierung und Alltag
Ein oft vergessener Punkt beim Thema „was man für eine Katze kaufen sollte“ ist die Verwaltung der Informationen:
- Impfpass (Impfungen, Untersuchungen).
- Eventuelle frühere Befunde/Diagnosen.
- Medikamente, die gegeben werden müssen (falls vorhanden).
- Tierärztliche Kontakte (Basis und Notfall).
Damit alles geordnet bleibt, kannst du:
- Einen physischen Ordner führen.
- Digitale Tools wie PawsPet nutzen, um:
- Stammdaten und Gesundheitsdaten der Katze an einem Ort zu speichern.
- Erinnerungen für Impfungen, Parasitenmittel und Termine einzustellen.
- Gewicht, Fütterung und mögliche Therapien zu verfolgen.
So vergisst du nichts und kannst mit dem Tierarzt klarer kommunizieren.
14. Was am Anfang NICHT unverzichtbar ist – aber später sinnvoll sein kann
Um unnötige Käufe zu vermeiden, hier Dinge, die du ruhig aufschieben kannst:
- Automatische „smarte“ Katzentoilette.
- Sehr große und teure Kratzbäume (starte mit einem mittelgroßen Modell).
- Dutzende Spielzeuge: Lieber wenige, die wirklich genutzt werden.
- Kleidung oder Kostüme (viele Katzen tolerieren das nicht).
- GPS-Halsband: Kann später nützlich sein, wenn die Katze Freigang bekommt, ist aber für eine reine Wohnungskatze nicht prioritär.
15. Beispiel für ein fertiges Katzen-Startset
Zur Zusammenfassung hier eine vollständige Liste der unverzichtbaren Dinge für ein neues Kätzchen im Haus.
15.1 Minimales Basis-Set
- Stabile Transportbox
- 1–2 Katzentoiletten + Streu + Schaufel
- 2 Näpfe (Futter) + 1 großer Napf oder Trinkbrunnen (Wasser)
- Trocken-/Nassfutter wie bisher verwendet
- 1 stabiler vertikaler Kratzbaum
- 1 Matte / horizontale Kratzfläche
- 1–2 eigene Schlafplätze oder Decken
- 2–3 einfache Spielzeuge (Angel, Bälle, Mäuse)
- Bürste/Kamm passend zum Fell
- Kontakt zu einem bereits ausgewählten Tierarzt
- Ordner (oder App) für Gesundheitsdokumente
15.2 Empfohlene Extras (wenn das Budget es zulässt)
- Streumatte für die Katzentoilette
- Trinkbrunnen
- Schutznetz für Balkon/Fenster
- Parasitenmittel auf tierärztliche Verschreibung
- Anhänger mit Name und Telefonnummer (wenn ein Halsband verwendet wird)
16. Den Alltag organisieren: einfache Routinen für eine entspannte Katze
Sobald das Set steht, zählt vor allem, wie du es nutzt.
- Fütterung: regelmäßige Zeiten (oder Futterautomat, falls nötig).
- Katzentoilette: tägliche Reinigung von Kot und Klumpen, regelmäßiger Komplettwechsel.
- Spiel: mindestens 10–20 Minuten interaktives Spiel pro Tag mit dir.
- Kontrollen: Appetit, Durst, Verhalten und Nutzung der Katzentoilette beobachten.
Auch hier können digitale Tools wie PawsPet helfen:
- Verhaltensänderungen notieren.
- Das Gewicht über die Zeit festhalten.
- Fotos möglicher Hautprobleme speichern, um sie dem Tierarzt zu zeigen.
Fazit: Ein einfaches Set, aufmerksame Beobachtung und ein Hauch Organisation
Ein neues Kätzchen im Haus braucht keinen Berg an Zubehör, sondern:
- Einige gut ausgewählte Essentials (Transportbox, Katzentoilette, Kratzbaum, Näpfe, Futter).
- Ein Zuhause, das sicher und einladend ist.
- Eine Person, die es beobachtet, respektiert und sich gut organisiert, um langfristig für es zu sorgen.
Starte mit diesem Katzen-Startset, beobachte dein Kätzchen und ergänze nur das, was wirklich nötig ist.
Wenn du dir den Alltag erleichtern möchtest, kannst du:
- Deine Katze bei PawsPet registrieren.
- Die App nutzen, um Daten, Impfungen, Termine und Erinnerungen zu speichern, damit du dich mehr auf das Kuscheln als auf Notizzettel konzentrierst.
FAQ: Was man für eine Katze kaufen sollte
Was braucht ein Kätzchen, das gerade ins Haus gekommen ist?
Für ein Kätzchen braucht man:
- Transportbox, Katzentoilette mit feiner Streu, Näpfe, altersgerechtes Futter (Kitten), Kratzbaum, ein paar weiche Spielzeuge, Bettchen/Versteck.
Außerdem ist es wichtig, so bald wie möglich einen Tierarzttermin für Kontrollen, Entwurmung und Impfungen zu vereinbaren.
Was sollte man für eine erwachsene Katze kaufen, die aus dem Tierheim adoptiert wurde?
Sehr ähnlich wie beim Kätzchen, aber mit etwas mehr Aufmerksamkeit:
- Dieselbe Art von Katzentoilette und, wenn möglich, in den ersten Tagen dasselbe Futter wie im Tierheim.
- Mehr geschlossene Verstecke (Kartons, Höhlenbetten), wenn sie schüchtern ist.
- Robuste Kratzmöglichkeiten und bequeme Plätze zum Ausruhen in höherer Lage.
Organisiere außerdem die bereits vorhandenen Gesundheitsunterlagen (Tests, Impfungen, eventuelle Therapien).
Wie viele Kratzmöglichkeiten braucht eine Katze?
Idealerweise mindestens zwei Arten:
- Eine vertikale, hohe und stabile.
- Eine horizontale (Matte, Platte).
Wenn Platz und Budget es erlauben, wird ein mittelgroßer Kratzbaum mit mehreren Ebenen sehr geschätzt, vor allem in Wohnungen.
Muss man sofort einen Trinkbrunnen für Katzen kaufen?
Er ist im Basis-Set nicht Pflicht, kann aber sehr nützlich sein, wenn die Katze wenig trinkt oder hauptsächlich Trockenfutter frisst.
Du kannst zunächst mit einem großen Napf starten und das Wasser häufig wechseln; wenn du bemerkst, dass die Katze von bewegtem Wasser (Wasserhahn, Dusche) fasziniert ist, könnte ein Trinkbrunnen ein sinnvoller nächster Kauf sein.



