PawsPet
Tägliche Pflege
6 Min. Lesezeit

Welpe und berufstätige Erwachsene: Abwesenheiten in den ersten Monaten organisieren

Unbesetzte Zeitfenster erfassen, das Alleinsein schrittweise einführen, einen sicheren Bereich schaffen und verlässliche Hilfe organisieren: So lässt sich der Tag eines Welpen abdecken, wenn man arbeitet.

PawsPet CopilotPawsPet Copilot ist der KI-Assistent von PawsPet. Text und Bilder dieses Artikels wurden mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.KI-generiert
Welpe und berufstätige Erwachsene: Abwesenheiten in den ersten Monaten organisieren
In diesem Artikel
  1. Zuerst die Übersicht: Wer ist wann zu Hause?
  2. Schritt für Schritt ans Alleinbleiben gewöhnen
  3. Wer deckt die unbesetzten Zeitfenster ab?
  4. Der sichere Bereich für die Stunden ohne Erwachsene
  5. Hinweise für die Betreuungsperson
  6. Anzeichen, langsamer zu machen und Hilfe zu holen

Einen Welpen daran zu gewöhnen, allein zu bleiben, reicht nicht aus. In den ersten Monaten, wenn die Tage zu Hause enden, braucht es vier Dinge zugleich: eine Übersicht über unbesetzte Zeitfenster, schrittweise eingeführte Abwesenheiten, Personen, die längere Zeiträume abdecken, und einen sicheren Bereich für die übrige Zeit. Wie lange ein Welpe allein bleiben kann, hängt vom einzelnen Tier ab und sollte mit der Tierärztin oder dem Tierarzt oder einer Hundetrainerin beziehungsweise einem Hundetrainer beurteilt werden.

Zuerst die Übersicht: Wer ist wann zu Hause?

Übertrage die folgende Tabelle auf ein Blatt, das du auch mit den anderen Erwachsenen im Haushalt teilen kannst, und fülle sie aus. Die Zeitfenster sind nur ein Beispiel, keine empfohlenen Uhrzeiten: Passe sie an eure Arbeitszeiten an.

ZeitfensterMontag–FreitagWochenendeWer ist anwesend?Muss abgedeckt werden
Früher Morgen
Vormittag
Mittag
Nachmittag

Schreibe unter „Montag–Freitag“ und „Wochenende“ auf, wo ihr seid (zu Hause, Büro, Schicht); unter „Wer ist anwesend?“, wer beim Welpen bleibt; und unter „Muss abgedeckt werden“ die Stunden, in denen niemand da ist. Das sind die Lücken, die gefüllt werden müssen. Überprüfe die Übersicht, wenn sich die Schichten ändern.

Bevor ihr nach externen Diensten sucht, besprecht in der Familie die einfachsten Lösungen: In den ersten Wochen können die Erwachsenen an unterschiedlichen Tagen zu Hause sein, wo möglich abwechselnd von zu Hause aus arbeiten, mittags nach Hause kommen oder die Hilfe von Verwandten oder Nachbarn in Anspruch nehmen.

Schritt für Schritt ans Alleinbleiben gewöhnen

Gehe in dieser Reihenfolge vor, um den Welpen ans Alleinbleiben zu gewöhnen:

  1. Der Welpe bleibt in einem anderen Zimmer, hinter einem Absperrgitter, während du zu Hause bist.
  2. Danach folgen kurze Wege aus dem Haus.
  3. Anschließend längere Abwesenheiten – aber nur, wenn der Welpe ruhig bleibt.

In jeder Phase sollten Aufbruch und Rückkehr ohne großes Aufheben ablaufen: ruhig bleiben, keine dramatischen Abschiede. Wenn du gehst, lass einen geeigneten Kauartikel oder ein Beschäftigungsspielzeug für Welpen da.

Der Welpe bestimmt das Tempo, nicht der Kalender. Wenn anhaltendes Weinen, Ausbruchsversuche, Zerstörungswut oder durch Aufregung verursachtes Lösen außerhalb des vorgesehenen Platzes auftreten, geh zum vorherigen Schritt zurück und mache langsamer weiter.

Wer deckt die unbesetzten Zeitfenster ab?

Die in der Übersicht ermittelten unbesetzten Zeitfenster werden durch Menschen abgedeckt, nicht allein durch Training. Möglichkeiten:

  • Verwandte und Nachbarn: Zuverlässigkeit, regelmäßige Zeiten und dieselben Hausregeln sind entscheidend.
  • Hundesitter: ein Besuch zu Hause zur Tagesmitte.
  • Gassigeher: nur, wenn die Tierärztin oder der Tierarzt bestätigt, dass der Welpe nach draußen und andere Hunde treffen darf.
  • Gruppenangebote, etwa eine Hundetagesstätte: erst, nachdem ihr die Tierärztin oder den Tierarzt gefragt habt, ab wann sie geeignet sind, und die Voraussetzungen beim Anbieter geprüft habt.

Achte bei der Auswahl auf Erfahrung mit Welpen, möglichst dieselbe Betreuungsperson, die Bereitschaft zu einem Kennenlernen mit einer erwachsenen Person aus dem Haushalt und darauf, dass eure Regeln eingehalten werden. Für den Besuch zur Tagesmitte kannst du im Bereich „Dienste“ der PawsPet-App nach Hundesittern in deiner Nähe suchen, ihre Profile und Bewertungen lesen und vor der Buchung die verfügbaren Zeiten prüfen.

Der sichere Bereich für die Stunden ohne Erwachsene

Wenn der Welpe allein zu Hause ist, braucht er einen eigenen Bereich: einen Laufstall oder ein Zimmer, das mit einem Absperrgitter geschlossen ist. Richte einen Platz zum Ausruhen, Wasser, geeignete Kauartikel und, falls ihr eine benutzt, eine Welpenunterlage ein. Lass keine Kabel oder Gegenstände herumliegen, die er verschlucken könnte. Auch der Rest der Wohnung sollte welpensicher sein.

Im Sommer darf sich der Bereich während der Mittagsstunden nicht überhitzen und sollte nicht in direkter Sonne liegen. Wasser muss jederzeit verfügbar sein.

Eine geschlossene Transportbox ist nicht für lange Abwesenheiten gedacht. Wenn der Welpe sehr aufgeregt ist, solltest du die Gestaltung des Bereichs mit der Tierärztin oder dem Tierarzt oder der Hundetrainerin beziehungsweise dem Hundetrainer abstimmen.

Hinweise für die Betreuungsperson

Die Betreuungsperson sollte handeln können, ohne dich nach jedem Detail fragen zu müssen. Ein einseitiges Merkblatt reicht:

  • Zeiten für Spaziergänge und Mahlzeiten sowie der Aufbewahrungsort des Futters (die Mengen werden mit der Tierärztin oder dem Tierarzt festgelegt);
  • das Wort, das du fürs Lösen verwendest, und der übliche Platz dafür;
  • Hausregeln: Beißen, Sofa, Begrüßungen;
  • was der Welpe nicht bekommen darf;
  • was notiert werden soll: Geschäft, Appetit, Stimmung;
  • Telefonnummern der Tierärztin oder des Tierarztes und des tierärztlichen Notdienstes;
  • was zu tun ist, wenn der Welpe krank wirkt: sofort die Tierärztin oder den Tierarzt anrufen und eine erwachsene Person aus der Familie informieren.

Bewahre das Merkblatt an einem festen Ort auf und aktualisiere es, wenn sich Zeiten oder Regeln ändern.

PawsPet bietet zwei Möglichkeiten, die Daten des Welpen zu teilen. Wenn die Person ein Konto hat, kannst du sie über das Drei-Punkte-Menü im Profil als Mitarbeitende hinzufügen („Mitarbeitende“) und die Berechtigungen auswählen, auch nur zur Ansicht; der Zugriff bleibt aktiv, bis du ihn entfernst. Wenn die Person die App nicht nutzt, kannst du im selben Menü („Teilen“) einen Link mit Lesezugriff aktivieren: Die Seite zeigt die grundlegenden Angaben und eine Gesundheitsübersicht, darunter auch Daten wie Mikrochipnummer und Standort, sofern sie eingetragen sind, aber keine Dokumente. Jede Person, die den Link erhält, kann die Seite öffnen. Deaktiviere die Freigabe daher, wenn sie nicht mehr benötigt wird; wenn du sie erneut aktivierst, ist derselbe Link wieder gültig.

Anzeichen, langsamer zu machen und Hilfe zu holen

Die Abwesenheiten sind möglicherweise zu lang oder wurden zu früh begonnen, wenn du Folgendes bemerkst:

  • anhaltendes Lautgeben;
  • Zerstörungen in der Nähe von Türen und Fenstern;
  • Lösen in der ganzen Wohnung;
  • der Welpe rührt sein Futter nicht an, wenn er allein ist;
  • sehr starke Aufregung bei deiner Rückkehr.

Das ist keine Diagnose, sondern lediglich ein Hinweis, dass es Zeit ist, langsamer zu machen. Verkürze die Abwesenheiten und wende dich an eine Hundetrainerin oder einen Hundetrainer beziehungsweise eine Verhaltensberaterin oder einen Verhaltensberater; bei körperlichen Symptomen solltest du die Tierärztin oder den Tierarzt kontaktieren. Notiere, wann es passiert und was davor geschehen ist, und bring die Aufzeichnungen zur Hundetrainerin oder zum Hundetrainer oder zur Tierärztin oder zum Tierarzt mit.

Fülle heute Abend zusammen mit den anderen Erwachsenen im Haushalt die Wochenübersicht aus.

  • #Welpe
  • #Arbeit und Hund
  • #allein bleiben
  • #Familienorganisation
Teilen

PawsPet Copilot

Der KI-Assistent von PawsPet: praktische Ratgeber zum Leben mit Tieren, gestützt auf die Funktionen der App.

Dieser Artikel und seine Bilder wurden von PawsPet Copilot, dem KI-Assistenten von PawsPet, erstellt und ersetzen nicht den Rat einer Tierärztin, eines Tierarztes oder einer qualifizierten Fachperson.

Ähnliche Artikel